Die wichtigsten Momente im Leben

Die wichtigsten Momente in meinem Leben

Die liebe Lena vom Apfelgarten hat zur Blogparade geladen. Ich hab mich sehr gefreut, dass sie auch an mich gedacht hat. Nur an ihrem Thema habe ich lange geknabbert: „Was sind die wichtigsten Momente in deinem Leben?“

Leben – nur rosa Wölkchen?

Ich will nicht einfach nur von rosa Wölkchen, romantisch-abenteuerlichen Waldspaziergängen und Sonnenschein-Momenten erzählen. Das Leben und ganz besonders der Alltag mit Kindern ist eben nicht nur „eitel Sonnenschein“.

sonnenuntergang

Es gibt nicht nur rosa Wölkchen und Sonnenschein im Leben

Eine große Bank wirbt mit dem Spruch „ „Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.“. Was uns antreibt sind aber nicht nur die schönen Momente, von denen wir mehr haben wollen. Im Gegenteil. Viele Menschen (ich oft auch) bekommen ihren Hintern erst richtig hoch, wenn eine unangenehme Situation wirklich unerträglich wird.
Wir alle sind – „nur“ – Menschen. Mit guten und schlechten Eigenheiten. Keiner ist perfekt. Gerade das ist menschlich – und sympathisch.

Wenn du Scheiße baust

Das Wichtigste wenn du Scheiße gebaut hast ist, sich das bewusst zu machen. Mit beteiligten (großen oder kleinen) Menschen darüber zu reden und sich (gemeinsam) konkret zu überlegen, wie es in einer vergleichbaren Situation in Zukunft besser laufen kann. Klappt nicht immer. Aber bleib dran (und vor allem in Beziehung)! Dann wird es Stück für Stück besser.

Meine wichtigsten positiven Momente

Hier also ein Einblick in die „rosa Wölkchen und romantisch-abenteuerliche Waldspaziergänge“-Fraktion:

  • wenn Töchterchen die Macht über den Gartenschlauch hat und wir lachend und kreischend versuchen trocken an ihr vorbei zu laufen
  • unser gemeinsames „Kampf-Knuddeln“ im Bett oder auf der Couch
  • wenn der Junior mich vor Begeisterung über etwas niederknutscht
  • wenn es den beiden beim Schaukeln nicht hoch genug sein kann
  • oder wenn ich nach einem Beratungsgespräch eine Mutter erleichtert und glücklich verabschieden kann

 

 

"Du kriegst mich nicht!"  (c) Jasmin Kreitmeier

„Du kriegst mich nicht!“ (c) Jasmin Kreitmeier

…. die negativen Momente

  • Erwachsene, die glauben automatisch als Autorität respektiert werden zu müssen, ohne mit den Kindern in Beziehung zu gehen, das dahinter liegende Bedürfnis der Kinder zu berücksichtigen oder ihnen mit dem Respekt zu begegnen, den sie erwarten.
  • Diskussionen, wenn wir uns mal einen Kiga-freien Tag gönnen
  • blöde Sprüche über Regeln, Grenzen und „was Kinder lernen müssen“
  • Geschwister-Streit bis eine(r) sich weh tut
  • verzweifelte Mütter, denen viel Mist erzählt wurde und sich nicht (mehr) trauen sich Hilfe zu holen

Beide Seiten könnte ich noch ein enormes Stück verlängern. Aber es soll ja nur ein Einblick sein.
Egal ob online oder bei persönlichen Begegnungen, die schlechten Momente im Leben sind nichts worüber wir gerne sprechen oder schreiben.
Das verfälscht aber das Bild von uns oder jemand anderem. So wie die computer-bearbeiteten Models in Hochglanz-Zeitschriften. Dieses falsche Bild, dass nach außen dargestellt wird führt zu falschen Erwartungen und Druck bei den Menschen (Müttern) in unserem Umfeld. Schnell kommen die Fragen auf „Was mache ich falsch?“ oder „Warum funktioniert das bei mir nicht (obwohl ich alles genauso mache)?“. So entstehen Partner-, Familien- und „Erziehungs“-probleme.

Das muss nicht sein. Oder was meinst du? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

Bis dann wieder!

Mamaherz-liche Grüße, deine Jasmin

Jasmin

Ich bin Zweifach-Mama, Sozialpädagogin, Stillberaterin und artgerecht Coach.
Als solche berate und begleite ich Mütter im bedürfnis- und bindungsorientierten Umgang mit ihren Kindern vom Baby- bis Kindergartenalter.
Ich erarbeite mit jeder Mutter individuelle, ressourcen- und lösungsorientierte Wege, um aus Erschöpfung oder (Wochenbett-) Depression heraus zu kommen oder ihnen vorzubeugen.

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